Es ist die wichtigste Kunst des Lehrers, die Freude am Schaffen und am Erkennen zu erwecken.
Albert Einstein
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Franck, Cesar (1822-1890)
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Cesar Franck, geboren in Lüttich als Sohn eines wallonischen Vaters und einer deutschen Mutter,
studiert in Lüttich bei dem Kirchenmusiker Jean Jaques Deruyts und am Konservatorium bei Louis
Joseph Daussoigne, einem Neffen von Mehul. Dem Vater schwebt eine pianistische Laufbahn vor,
die aber aufgegeben wird. Franck nimmt 1834/35 Privatunterricht bei Antonin Rejcha und studiert ab
1837 Klavier bei Pierre Zimmermann. Nch vorübergehender Rückkehr nach Belgien, lässt er sich
1843 endgültig in Paris nieder. Er ist zunächst als Privatlehrer und dann als Organist an
Notre-Dame de Lorette tätig. 1848 heiratet er seine Schülerin Felicite Desmousseaux.
1973 wird er französischer Staatsbürger. Er stirbt an den Folgen eines Verkehrsunfalles
in Paris und findet auf dem Friedhof Montparnasse seine letzte Ruhestätte.
Im Mittelpunkt seines Schaffens steht die Instrumentalmusik, die ähnlich wie bei Anton Bruckner,
von einer starken Affinität zur Orgel geprägt ist. Mit seinem bahnbrechenden Streben nach
absoluter Musik widersetzt er sich dem herrschenden franzözischen Zeitgeschmack, der von der
Vorliebe zu Oper getragen ist. Die Rückbesinnung auf Bach und Beethoven und die
Auseinandersetzung mit der Formenwelt sind von entscheidender Bedeutung für den Aufbruch zu
einer nationalen Schule Frankreichs.
Zum Download findet man hier ein einfaches Stück. Das Klagelied einer Puppe.
- Les Plaintes d'une Poupee
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